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Auf dieser Seite finden Sie Antworten zu aktuell häufig gestellten Fragen wie:

  • Was ist die"Bäderallianz Deutschland" ?
  • Was ist der "Runde Tisch" der "Bäderallianz Deutschland"?
  • Wie viele Bäder gibt es in Deutschland?
  • Gibt es aktuelle Erkenntnisse zu Sanierungstau und Schließungsplänen?
  • Wie hoch ist der Zuschussbedarf öffentlicher Schwimmbäder in Deutschland?
  • Was bieten staatliche Förderprogramme?

Allgemeine Informationen zur "Bäderallianz Deutschland"

Die im Januar 2017 gegründete "Bäderallianz Deutschland" ist ein Zusammenschluss folgender Verbände:

  • Bundesverband Deutscher Schwimmmeister e. V., Wesseling
  • Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e. V., Bad Nenndorf
  • Deutsche Vereinigung für Sportwissenschaft e. V., Hamburg
  • Internationale Akademie für Bäder-, Sport-und Freizeitbauten e. V. in Deutschland, Hamm
  • IAKS Deutschland e. V., Köln
  • VDB-Physiotherapieverband e. V., Bonn
  • Verband Deutscher Sporttaucher e. V., Offenbach
  • Deutsche Gesellschaft für das Badewesen e. V., Essen

Die "Bäderallianz Deutschland" setzt sich dafür ein, dass die Anstrengungen zur Bestandssicherung und Weiterentwicklung der deutschen Bäderlandschaft gemeinsam mit Partnern deutlich intensiviert werden. Forderungen und Vorschläge der" Bäderallianz Deutschland" sind als Memorandum niedergelegt. Das Memorandum wurde bei einer Pressekonferenz in Köln am 19. Januar 2017 der Öffentlichkeit vorgestellt.

Eckpunkte des Memorandums:

  • Erstellung und Verabschiedung eines bundesweiten Masterplans zur Sicherung einer angemessenen und nachhaltigen Bäderversorgung durch systematische Bedarfsplanung und Bedarfsdeckung in Deutschland
  • Stärkung der intra- und interkommunalen Planung
  • Den gesellschaftlichen Wert der öffentlichen Bäder erkennen und wertschätzen
  • Die öffentlichen Bäder als Bildungsstätte verankern
  • Die Vielfalt der Bäder und der Nutzungsmöglichkeiten herausstellen
  • Ein bundesweites Bädermonitoring etablieren
  • Die Finanzierung der öffentlichen Bäder nachhaltig sichern

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"Runder Tisch" der "Bäderallianz Deutschland"

Kern der Forderungen der Bäderallianz Deutschland ist die Entwicklung und Umsetzung eines Masterplan "Bäder Deutschland". Dazu ist ein Runder Tisch gegründet worden. Am "Runden Tisch" sollen Vertreter der Bundes-, Landes-und Kommunalpolitik, der kommunalen Spitzenverbände, der Badbetreiber, der institutionellen Badnutzer und der Öffentlichkeit gemeinsam diesen bundesweiten Masterplan "Bäder Deutschland" unter anderem zur Finanzierung des notwendigen Sanierungsprogramms und zur nachhaltigen Bestandssicherung erarbeiten.

Der erste "Runde Tisch" findet am 21. März 2017 in Köln statt. Zu ihm sind neben den Vertreterinnen und Vertretern der Bäderallianz auch Damen und Herren folgender politischer Institutionen, Verbände und anderer relevanter Einrichtungen eingeladen:

  • Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
  • Bundesministerium für Gesundheit
  • Sportausschuss des Bundestages
  • Sportministerkonferenz, vertreten durch die AG Sportstätten
  • Kultusministerkonferenz
  • Vertreter der Sportpolitik auf Landesebene Nordrhein-Westfalen
  • Bundesinstitut für Sportwissenschaft
  • Arbeitsgemeinschaft Deutscher Sportämter
  • Deutscher Olympischer Sportbund
  • Deutscher Sauna-Bund
  • Deutscher Sportlehrerverband
  • Deutscher Städtetag
  • Deutscher Städte-und Gemeindebund
  • Bergische Universität Wuppertal, Lehrstuhl Prof. Dr. Horst Hübner

Bäderbestand in Deutschland

Einen nahezu vollständigen Überblick über den aktuellen Stand an Hallen- und Freibädern mit konventioneller und biologischer Wasseraufbereitung sowie von Naturbädern bietet derzeit der Bäderatlas Deutschland der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen e. V.

Im Jahr 2012 veröffentlichte das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie eine Statistik zum Bäderbestand in Deutschland im Rahmen einer Erhebung des Sportstättenbestandes.

Auf die Situation im Jahr 2000 bezieht sich eine Erhebung des Bäderbestandes in Deutschland im Rahmen der Sportstättenstatistik der Sportministerkonferenz der Länder.

Sanierungsbedarf und Schließungspläne

Die Deutsche Gesellschaft für das Badewesen e. V. hat im Jahr 2016 eine Umfrage unter den Bädern Deutschlands zu Sanierungsbedarf und Schließungspläne bzw. geplanten Schließung durchgeführt. Zusammen mit der Bergischen Universität Wuppertal wurden die Daten ausgewertet und veröffentlicht.

Zuschussbedarf öffentlicher Schwimmbäder in Deutschland

Die Deutsche Gesellschaft für das Badewesen e. V. führt seit vielen Jahrzehnten eine jährliche Erhebung zu den betriebswirtschaftlichen Eckzahlen öffentlicher Bäder in Deutschland durch, den Überörtlichen Betriebsvergleich Bäderbetriebe (ÜÖBV).

Für den Zeitraum 2003-2012 hat die Deutsche Gesellschaft das Badewesen e. V. eine Langzeitanalyse erstellt.

Staatliche Förderprogramme

In einem Bericht zu Sanierungsbedarfen und zu den Schließungsplänen in der nordrhein-westfälischen Bäderlandschaft des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen finden Sie auf den Seiten 2 und 3 Hinweise zu Förderprogrammen für Schwimmbäder.

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit bietet im Rahmen der Nationalen Klimaschutz Initiative Förderungen an.

Die Energieagentur Nordrhein-Westfalen bietet Informationen zu Förderungen von Bund und Ländern in den Bereichen Erneuerbare Energien, Klimaschutz und Energieeffizienz.

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet ebenfalls Förderprogramme an.

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