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Land NRW will Informationen über Förderprogramme für Bäder verbessern

Die Sportministerin des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW), Christina Kampmann (SPD), hat in einem Bericht für die Sitzung des Sportausschusses des NRW-Landtages am 14. Februar 2017 angekündigt, Informationsveranstaltungen für Kommunen zu organisieren, um diese über Möglichkeiten zu informieren, wie sie Zuschüsse zur Bädersanierung beantragen können.

Zuvor hatte man im Ausschuss intensiv über die Ergebnisse der Studie zu Sanierungsbedarf und Schließungsplänen in Deutschland, die im Rahmen einer Kooperation der Universität Wuppertal und der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen e. V. (DGfdB) erarbeitet worden ist, diskutiert (siehe ausführlich AB Archiv des Badewesens 12/2016, S. 728 ff., und hier den WDR-Bericht vom 14. Februar 2017).

Dabei wurden unterschiedliche Sichtweisen deutlich. Während die Landesregierung die Bädersituation eher positiv einschätzt, fordern CDU und FDP, dass mehr für die Bäderlandschaft getan werden müsse. Auf Bundesebene wird das Thema Förderprogramme des Bundes für die Sportstätten in Deutschland derzeit ebenfalls intensiv diskutiert. Die Vorsitzende des Sportausschusses im Bundestag, Dagmar Freitag (SPD), will, dass sich die SPD bei etwaigen Koalitionsverhandlungen für ein mit Mitteln des Bundes ausgestattetes Sanierungsprogramm für Sportstätten einsetzt.

Die DGfdB und die Bäderallianz Deutschland (siehe DGfdB-Newsletter vom 20. Januar 2017 und hier den Beitrag auf YouTube) werden die Diskussionen und Entscheidungsprozesse im politischen Raum auch in Zukunft intensiv unterstützen und die Situation aus der Perspektive der öffentlichen Bäder darlegen.

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