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Laudatio des Juryvorsitzenden anlässlich der Preisverleihung

Prof. Dr. Timo Meynhardt während seiner Laudatio

Prof. Dr. Timo Meynhardt, Zentrum für Führung und Werte in der Gesellschaft, Universität St. Gallen, Schweiz, und Professor für Management am Institut für Unternehmensentwicklung an der Leuphana Universität Lüneburg, erläuterte die Entscheidung der Jury zum "Public Value Award für das öffentliche Bad 2014":

Es bedarf einiger Anstrengungen, etwas Neues zu beginnen, es braucht aber mindestens genauso viel Energie, das Erreichte zu verstetigen. Der „Public Value Award für das öffentliche Bad“ wurde 2014 zum 3. Mal vergeben – ein gutes Zeichen!

Die Jury hat auch in diesem Jahr den liebevoll „Oscar“ genannten Preis nach intensiver Diskussion und auf der Basis der Public Value Scorecard ermittelt. Wiederum wurde die Kompetenz von ganz unterschiedlichen Experten (Bäderbetrieb, Deutscher Städtetag, Sportwissenschaft, Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Architektur und Umwelttechnik) abgerufen, um zu einem ausgewogenen Urteil zu gelangen.

Ganz ähnlich zu anderen Wettbewerben wurden die Preisträger in einem mehrstufigen Prozess gekürt. Wie aus den Jury-Urteilen erkennbar, sind jeweils die spezifischen Stärken analysiert und ins Verhältnis gesetzt worden. Die Preisträger zeichnet alle aus, dass sie nicht nur in einer „Disziplin“ gepunktet haben, sondern in der Gesamtschau jeweils die Nase vorn hatten. 

Die Jury legt dabei kontinuierlich höchste Maßstäbe an, was etwa auch an der Anzahl der Preisträger erkennbar ist. Denn eines ist klar: Die Auszeichnung mit dem Public Value Award ist jeweils auch ein klares Signal an die Bäderlandschaft, wo die Vorbilder zu suchen sind, wohin sich die Szene entwickelt.

Neben diesem Wettbewerbscharakter zwischen den Bädern möchte die DGfdB durch die Preisvergabe insgesamt den gesellschaftlichen Wert einer hochstehenden Badekultur in all ihren Facetten noch stärker ins öffentliche Bewusstsein stellen und den Betreibern in ihrem lokalen Umfeld den Rücken stärken.

Ein Award wirkt aber in zweifacher Weise auch nach innen: Zum einen – so manche Preisträger – wird dem Bad auch selbst erst einmal bewusst, was vielleicht einzigartig ist, wodurch sich ein Bad besonders auszeichnet. Dies geht im Alltag oft unter, und erst der Vergleich mit anderen mach dies sichtbar. Zum anderen motiviert der Award auch die eigene Mannschaft, stellt die Tätigkeit in ein umfassenderes Bild und spiegelt den Respekt für die geleistete Arbeit wider. Ein öffentliches Bad ist eben mehr als ein künstlich angelegtes Wasserloch, das Menschen sich bauen, um zu schwimmen. Nein, ein öffentliches Bad ist ein gesellschaftliches Ereignis mit einem ganz eigenen Beitrag zum Gemeinwohl, der durch das Betriebsergebnis allein nur ungenügend erfasst werden kann.

In diesem Sinne wird es auch 2016 darum gehen, die besten Bäder Deutschlands zu finden und zu würdigen. Jetzt sei aber zunächst einmal den diesjährigen Preisträgern herzlich gratuliert!

 Download der Berichterstattung in AB Archiv des Badewesens 12/2014 hier.

Jurybegründung zur Vergabe der Preise

„Public Value Award für das öffentliche Bad 2014“ vergeben

Die Preisverleihung des „Public Value Awards für das öffentlichen Bad 2014“ fand am 21. Oktober im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung zur interbad und zum Kongress für das Badewesen statt.

Ausgezeichnet wurden in der Kategorie „Hallen-, Kombi- und Freizeitbäder“:

1. Preis: Freizeitbad Greifswald

3. Preis: aqua-sole, Kitzingen

Anerkennung: Stadtbad Zittau

Die Präsentation der prämierten Bäder auf dem Messestand der DGfdB finden Sie hier.

Preisgericht tagte Ende Juni in Essen

Die Gewinner des "Public Value Awards für das öffentliche Bad 2014" stehen fest. Die Jury des nun zum 3. Mal von der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen e. V. (DGfdB), Essen, ausgelobten Wettbewerbs tagte am 26. und 27. Juni in Essen.

Es galt, 30 Bewerbungen gemäß dem Thema des "Public Value", der "gesellschaftlichen Wertschöpfung" eines öffentlichen Bades, zu bewerten. Welches Bad dient der Gemeinschaft, fördert die Gesundheit, trägt zu Genuss und Wohlbefinden bei, ist umweltfreundlich ausgerichtet und bei allem auch wirtschaftlich sinnvoll? Welche Badverantwortlichen sind in diesem Sinne "Aktiv für die ganze Gesellschaft" - wie der Untertitel des Wettbewerbs lautet?

Den Vorsitz des Preisgerichts führte wie beim Wettbewerb 2012 Prof. Dr. Timo Meynhardt vom Zentrum für Führung und Werte in der Gesellschaft, Universität St. Gallen/Schweiz, und von der Leuphana Universität Lüneburg. Ihm assistierten zwei Doktoranden aus St. Gallen.

Darüber hinaus widmeten sich acht hochkarätige Fachleute mit sehr unterschiedlichen beruflichen Verbindungen zum öffentlichen Bad den zahlreichen Bewerbungen. Der Jury gehörten an: Dipl.-Ing. Heinrich Blass, b/a blass architekten aus Euskirchen, Prof. Dr. Christoph Breuer, Deutsche Sporthochschule Köln, Martin Fromm, Geschäftsführer der Wirtschaftsbetriebe Mühlhausen, Uwe Käsebier von den Bremer Bädern, einer der Preisträger 2010, Hans-Helmut Schaper, Planungsgruppe VA, Hannover, Niclas Stucke, Hauptreferent für Sportpolitik im Deutschen Städtetag a. D., Köln, Dr. rer. pol. Klaus Wilkens, Ehrenpräsident der DLRG, und der Baudirektor der Stadt Landshut, Dipl.-Ing. Hans Zistl-Schlingmann.

Broschüre "Public Value Award für das öffentliche Bad 2014 - Auslobungsunterlagen"

Download der Auslobungsunterlagen hier.

Broschüre "Public Value Award für das öffentliche Bad - Preisträger und Reaktionen 2012 und 2010"

Sie können die Auslobungsunterlagen und die Darstellung der beiden ersten Wettbewerbsergebnisse auch als gedruckte Broschüre über die Geschäftsstelle kostenlos erhalten. Für Fragen steht Ihnen die Projektleiterin Frau Dipl.-Ing. Konstanze Ziemke-Jerrentrup gern zur Verfügung (per E-Mail bei k.ziemke@baederportal.com oder telefonisch unter 0201/8796917).

Download der Broschüre hier.

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