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Public Value Award: Gemeinwohlbeitrag von sechs öffentlichen Bädern auf interbad gewürdigt

Die Preisverleihung des „Public Value Awards für das öffentliche Bad 2016“ fand am 27. September in Stuttgart statt. Den Rahmen für den „Oskar des Bäderwesens“ bildete die festliche Eröffnungsveranstaltung der „interbad 2016“ und des 66. Kongresses für das Badewesen. Neben zahlreichen geladenen Gästen aus der Bäderszene gratulierte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg den Vertretern der ausgezeichneten Bäder aus ganz Deutschland.

Der Public Value Award wurde in der Kategorie „Hallen-, Kombi- und Freizeitbäder“ in der Rangfolge 1., 2. und zwei 3. Preise vergeben, zudem gab es eine Anerkennung. In der Kategorie „Freibad“ vergab die Fachjury einen 1. Preis.

Nach einführenden Worten durch Dr. h. c. Schramma, Präsident der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen e. V. (DGfdB), Essen, und einer kurzen Laudatio des Jury-Vorsitzenden Prof. Dr. Timo Meynhardt, Center for Leadership and Values in Society, St. Gallen, übergaben beide, zusammen mit dem DGfdB-Vorstandsvorsitzenden Berthold Schmitt, die Preise, die jeweils aus einer Award-Skulptur, einer Urkunde und einem wetterfesten Schild bestehen. Der Wettbewerb um einen hohen „gesellschaftlichen Mehrwert“ ist bewusst undotiert. Vielmehr dürfen die Gewinner das Gütesiegel „Ausgezeichnet mit dem Public Value Award für das öffentliche Bad 2016“ (siehe Abbildung) führen und medienwirksam einsetzen.

 

Die Preisträger des "Public Value Awards für das öffentliche Bad 2016"

Kategorie „Hallen-, Kombi- und Freizeitbäder“

1. Preis:         Schwimmhalle Inselpark, Hamburg                      

Bäderland Hamburg GmbH

Begründung der Jury


(v. l.:) Michael Dietel, Referent der Geschäftsführung; Dirk Kalliner, Badleiter; Dirk Schumaier, Geschäftsführer; Foto: Messe Stuttgart

2. Preis:         Stadt-Bad Gotha                                                    

Bäderbetreibung Gotha GmbH

Begründung der Jury

(v. l.:) Corina Hürtgen, Leiterin Bäderbetrieb; Heike Köth, Teamleiterin Kasse/Shop; Foto: Messe Stuttgart

 

Ein 3. Preis:   Freizeitbad Atlantis Dorsten                              

Bäderbetrieb Dorsten GmbH

Begründung der Jury

 

(v. l.:) Patricia Miske, Marketing-Managerin; Holger Laupitz, Technischer Leiter; Thomas Brand, Assistent der Geschäftsführung; Christian Krause, Badleiter; Karsten Meyer, Geschäftsführer; Foto: Messe Stuttgart

Ein 3. Preis:   Aquarella Hallenbad und Sauna, Buxtehude       

Stadtwerke Buxtehude GmbH

Begründung der Jury

 

(v. l.): Sonja Koch, Betriebsleiterin Bäderbetrieb; Daniel Berheide, Bereichsleiter der Stadtwerke; Foto: Messe Stuttgart

Anerkennung: Johannisbad Zwickau                                          

Städtische Bäder Zwickau GmbH

Begründung der Jury

Dr. Werner Beuschel, Vorsitzender des Fördervereins, zwischen Heiko Schrapps (l.) und Bert Hoffmann (r.), Geschäftsführer der Bauconzept Planungsgesellschaft mbH, Lichtenstein/Sachsen; Foto: Messe Stuttgart

Kategorie „Freibäder"

1. Preis:         Freibad Hänigsen

Freibad Hänigsen eG

Begründung der Jury

(v. l.:) Michael Geist, Vorstand Verwaltung; Helmut Bastian, Vorstand des Fördervereins Hänigser Freibad e. V.; Elke Leun, Vorstand DLRG OG Hänigsen; Angela Cording, Aufsichtsrat; RAiner Lindenberg, Vorstandsvorsitzender; Manfred Eberl, Vorstand Bäderbetrieb; Norbert Vanin, Vorsitzender DLRG OG Hänigsen, Ortsbürgermeister; Foto: Messe Stuttgart

 

Preisgericht für den "Public Value Award für das öffentliche Bad 2016" tagte

Am 23. und 24. Juni traf sich das Preisgericht des "Public Value Awards für das öffentliche Bad 2016" in Essen. Den Wettbewerb um den höchsten Gemeinwohlbeitrag eines öffentlichen Bades hatte die Deutsche Gesellschaft für das Badewesen e. V. (DGfdB), Essen, nun schon zum 4. Mal ausgelobt. Mit 39 Bewerbungen insgesamt - 31 in der Kategorie Hallen-, Kombi- und Freizeitbäder sowie acht in der Kategorie Freibäder - gab es so viele Einreichungen wie nie zuvor.

Knapp zwei Tage lang stritten die Juroren konstruktiv um würdige Ergebnisse (Foto). Ihnen stellten sich Fragen wie: Welches Bad dient der Gemeinschaft, fördert die Gesundheit, trägt zu Genuss und Wohlbefinden bei, ist umweltfreundlich ausgerichtet und bei allem auch wirtschaftlich sinnvoll? Etliche der Bewerber zeigten interessante Aspekte ihres Public-Value-Beitrags auf; die Preisträger überzeugten durch unterschiedliche Konzepte und engagierte Umsetzung.

So vielfältig und facettenreich die Bereiche auch waren, aus denen sich der Beitrag zum Gemeinwohl eines von der Öffentlichkeit genutzten Bades zusammensetzte, so unterschiedlich sind auch Hintergrund und Beziehung zum Thema seitens der hochkarätigen Jury. Den Vorsitz des Preisgerichts führte wie bei den Wettbewerben 2012 und 2014 Prof. Dr. Timo Meynhardt vom Center for Leadership and Values in Society, Universität St. Gallen, Schweiz, und Dr. Arend Oetker Chair of Business Psychology and Leadership, HHL Leipzig Graduate School of Management.

Broschüre "Preisträger 2014 - Reaktionen seit 2010" zum Download

Was hat die Preisträger des „Public Value Awards für das öffentliche Bad 2014“ ausgezeichnet? Und vor allem – was haben sie und die Gewinner der Wettbewerbe in den Jahren zuvor aus dem Preis gemacht? Dass das „öffentliche Bad“ dem Gemeinwohl dient, ist selbstverständlich. Wie aber setzen die „Public Value Manager“ ihren Gemeinwohlbeitrag selbstbewusst für ihre eigene interne und externe Kommunikation ein, wie machen sie die Lokalpolitik auf sich aufmerksam, werden von diversen Medienformaten berücksichtigt und binden ihre Kunden, die Badegäste? Antworten gibt die neue Broschüre „Public Value Award für das öffentliche Bad / Preisträger 2014 – Reaktionen seit 2010“ der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen e. V., Essen. Die Broschüre steht hier zum Download zur Verfügung oder kann hier als Druckstück kostenfrei bestellt werden.

„Bedeutung und Wertigkeit“ der prämierten Bäder gestiegen

Nach der Auszeichnung mit dem "Public Value Award für das öffentliche Bad 2014" wurden die Verantwortlichen der drei Bäder nach Reaktionen bei den unterschiedlichen Zielgruppen gefragt. Die Public-Value-Manager beschreiben die Resonanz im eigenen Hause, bei Badegästen, in der Lokalpolitik und der Presse.

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Ausgezeichnetes Freizeitbad in Greifswald

Warum hat das Freizeitbad Greifswald 2014 den "Public Value Award für das öffentliche Bad" erhalten? Was hat der Preis dem Bad gebracht? Der Geschäftsführer Ronny Stieber resümiert und erläutert zahlreiche Benefits.

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Ein Hallenbad im sozialen Brennpunkt – Instrumente des Public Value

Uwe Käsebier, Badbetriebsleiter des Bremer OTeBades, das 2010 einen von drei Preises des „Public Value Awards für das öffentliche Bad“ erhalten hat, blickt zurück.

Die Jurybegründung lautete damals: „Schließungspläne sind vom Tisch, weil sich das OTe-Team einem Ziel verschrieben hat, und das heißt „Public Value“. So wurde das Bad in einer Art „Selbstverwaltung“ gerettet. Es waren und sind die Public-Value-Manager vor Ort, die einen Gemeinwohl-Kompass im Kopf haben, der sie richtig entscheiden lässt. Es sind die Menschen mit einer Mission“.

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